
Das France Mobil an der Einhardschule
In der Aktivitätenwoche war auch das France Mobil mal wieder an der Einhardschule. In 45 Minuten Animationen konnten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 Französischunterricht einmal anders erleben. Die Lektorin Amina Maatoug nutzte Videos, aktuelle Musik und Bilder, um den Lernenden ein authentisches Bild der französischen Kultur und Sprache zu vermitteln. Für Amina Maatoug bietet das FranceMobil-Programm die Möglichkeit, Schülerinnen und Schülern ihre Begeisterung für Interkulturalität und Fremdsprachen zu vermitteln.
Zum Abschluss der Animation gab es Informationen zu den verschiedenen außerschulischen Möglichkeiten zum Französischlernen und den verschiedenen Mobilitätsprogrammen, wie Praktika oder Sprachaufenthalten in frankophonen Ländern.

Jahrgangsstufe 10: Mit Speeddating gut vorbereitet in die Oberstufe
Einen ganzen Vormittag lang stand für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 die Vorbereitung auf die Oberstufe im Mittelpunkt. Beim Orientierungstag erhielten sie umfassende Einblicke in die Ausgestaltung der einzelnen Fächer und wichtige Entscheidungshilfen für ihren weiteren schulischen Weg.
Ein besonderer Fokus lag auf der Wahl der Leistungskurse. In einem Speeddating-Format stellten Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler der Oberstufe die jeweiligen Leistungskurse vor, erläuterten Inhalte, Anforderungen und Arbeitsweisen und standen für Fragen zur Verfügung. Ergänzend gab es Informationen zu den musischen Fächern in der Oberstufe sowie zum noch jungen Angebot Chemie-Bilingual.
Die Möglichkeit, verschiedene Perspektiven kennenzulernen und offene Fragen direkt zu klären, wurde von den Zehntklässlern sehr positiv aufgenommen. Henry Erckmann fand: „Das Speeddating hat mir sehr geholfen, meine Wunsch-Leistungskurse besser kennenzulernen und letzte Unsicherheiten zu klären.“ Auch Marius Steinmill meinte: „Durch die Informationen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern konnte ich mir ein viel klareres Bild von den Leistungskursen machen.“
Der Orientierungstag erwies sich damit als wertvolle Unterstützung auf dem Weg in die Oberstufe und sollte aus Sicht der Schülerinnen und Schüler auch im nächsten Jahr wieder in diesem Format durchgeführt werden. Das bestätigt auch Helene Richter, die als Schülerin der Q1 beratend tätig war. Helene findet: „Das Speeddating- Format ist im Vergleich zum Veranstaltungsformat in den Vorjahren eine deutliche Verbesserung, da die Schülerinnen und Schüler in einem offiziellen Ramen die Möglichkeit bekommen, sich sowohl mit LK- Schülerinnen und -Schülern als auch Lehrkräften individuell auszutauschen. Somit erhält man Informationen über die Oberstufe nicht nur aus Lehrerperspektive, sondern auch aus authentischer Schülersicht.“
„A Journey Through Art“
Im Raum U4 wurde Kunst erlebbar: Die Kunst-Leistungskurse der Jahrgänge Q1 und Q3 präsentierten unter dem Titel „A Journey Through Art“ eine Auswahl ihrer Arbeiten. Die Ausstellung bot einen vielfältigen Einblick in das künstlerische Schaffen der Oberstufe – von Kunstzitaten über Porträtzeichnungen und -büsten bis hin zu abstrakten Druckgrafiken, Architekturmodellen und Modedesigns.
Deutlich wurde dabei nicht nur das handwerkliche Können der Schülerinnen und Schüler, sondern auch die große thematische Bandbreite des Faches Kunst in der gymnasialen Oberstufe. Die Ausstellung stieß auf reges Interesse: Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen nutzten die Gelegenheit zum Besuch, ebenso zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, die sich von der Kreativität der Jugendlichen beeindruckt zeigten.
Ausstellung "Schule der neuesten Prächtigkeit" in der Jesuitenkirche Aschaffenburg
Bilder, Plastiken sowie digitale Kunst: 150 Werke von Schülerinnen und Schülern aus drei Gymnasien begleiten bis 22. Februar die Ausstellung über den Menschenmaler Johannes Grützke in der Kunsthalle Jesuitenkirche.
Neben den Werken aus dem Aschaffenburger Friedrich-Dessauer-Gymnasium und dem Hösbacher Hanns-Seidel-Gymnasium werden auch Arbeiten aus der Einhardschule in Seligenstadt gezeigt. Die Kunstlehrerin Giuseppina Grimaldi von der Einhardschule erklärt dazu, dass man sich im Unterricht mit Grützkes menschenzentrierter Bildwelt auseinandergesetzt habe.
Bei der Vernissage am Dienstag konnten die Besucher erleben, wie sich die Jugendlichen teils mit traditionellen Techniken der Malerei und Zeichnung, aber auch mit Ausdrucksformen der Digitalfotografie, der Performance-Art und kreativen Transformationen mittels iPad mit dem „Menschenmaler“ Grützke auseinandergesetzt haben.
Info: "Schule der neuesten Prächtigkeit 3.0" bis 22. Februar in der Kunsthalle Jesuitenkirche, dienstags 10 bis 20 Uhr, mittwochs bis sonntags 10 bis 18 Uhr.




Goethes Werther
Ein über 250 Jahre alter Briefroman auf der Bühne – kann das Jugendliche von heute noch fesseln? Definitiv! Das bewies das Ensemble Kortmann & Konsorten, das an der Einhardschule mit seiner Inszenierung von Die Leiden des jungen Werther begeisterte.
Eingeladen wurde das Ensemble von der Fachschaft Darstellendes Spiel (DS), die im Rahmen ihres Fachtags der gesamten E-Phase dieses Theatererlebnis ermöglichte.
Die Aufführung zeigte Werther als einen jungen Menschen, der ohne Halt durchs Leben taumelt. Seine Gefühlswelt schwankt dabei in Extremen: von euphorischer Begeisterung für die geliebte Person bis hin zur tiefsten Verzweiflung und Selbstzerstörung.
In kurzen Szenen wurde eine Geschichte erzählt, die zeitlos aktuell ist – eine Geschichte von emotionalen Höhen und Tiefen, die auch heute noch viele junge Menschen bewegt.
Ermöglicht wurde das Gastspiel und der anschließende Workshop für die DS-Gruppen durch FLUX, ein Netzwerk, das Theaterschaffende und Schulen in Hessen verbindet. Ein Theatererlebnis, das nachhallt, denn für die E-Phase steht der Sturm und Drang auf dem Lehrplan.

Hörsaal statt Klassenzimmer
Bei den Schnuppertagen an der Goethe-Universität erlebten die Schülerinnen und Schüler der Q1 zwei Tage lang authentisches Uni-Feeling.
Ziel der Veranstaltung ist es, Orientierung für die Studienwahl zu bieten. Die Teilnehmenden konnten reguläre Lehrveranstaltungen besuchen, dabei erlebten sie hautnah, wie sich die viertgrößte Universität Deutschlands mit rund 48.000 Studierenden "anfühlt".
Die Einführungsveranstaltung auf dem Campus Westend informierte über das Unileben im Allgemeinen sowie die besonderen Vorzüge der Goethe-Universität. Allerdings wurde nicht nur die Attraktivität des Studiums hervorgehoben, sondern die Schülerinnen und Schüler wurden auch mit ehrlichen Einblicken konfrontiert. Dazu gehörten Aussagen wie "Der Professor interessiert sich nicht für Sie" oder "Sie werden heute wahrscheinlich so gut wie nichts verstehen.“ Hauptziel der zwei Tage war es nämlich, die Atmosphäre eines Studiums so realistisch wie möglich erlebbar zu machen.
An den beiden Tagen konnten die Schülerinnen und Schüler aus einem breiten Angebot ihr individuelles Programm zusammenstellen. Das Fazit fiel eindeutig aus: Die Schnuppertage boten aufschlussreiche und hilfreiche Eindrücke für die Studienorientierung.














