Adventskonzert im Forum

Im Forum der Einhardschule gestalteten die Chöre der Klassen 5 und 6, das Instrumentalensemble der Klassen 5 bis 7, die neu gegründete Bläserklasse 5, das Blockflöten- und Gitarrenensemble sowie die Bigband ein abwechslungsreiches Programm und begeisterten das Publikum mit großem Engagement und Spielfreude.

Fotos: Luzie Manthey

Adventskonzert in St. Marien

In der Pfarrkirche St. Marien eröffnete das Schulorchester  den Abend mit einem Werk von Antonio Vivaldi, gefolgt vom Blockflötenensemble, das Auszüge aus Tschaikowskys „Nussknacker-Suite“ präsentierte. Eine stimmungsvolle Adventsatmosphäre schuf der große Chor der Jahrgänge 7 bis Q3, der von Ehemaligen, Eltern und Lehrkräften unterstützt wurde. Fotos von Luzie Manthey

Kleists  „Zerbrochener Krug“ an der Einhardschule

Ende November gastierte das THEATERmobileSPIELE aus Karlsruhe im Forum der Einhardschule. Gegeben wurde Kleists „Zerbrochener Krug“ für die Oberstufe. Gespielt wurde das Stück, das eigentlich ein umfangreiches Personal erfordert, von zwei Personen: David Lison als Dorfrichter Adam und Petra Ehrenberg, als Eve, Marthe, Schreiber Licht und Gerichtsrat Walter, wobei sich die letzteren in eine Schreiberin und Gerichtsrätin verwandelten. Unterstützt wurden die beiden dabei von Puppen  und Videoaufnahmen. Die Beschränkung auf zwei Schauspieler tat der Inszenierung keinen Abbruch. Im Gegenteil die Schülerinnen und Schülerin erlebten ein lebendiges Stück, dass ihnen Kleists Lustspiel, aktuelle Pflichtlektüre der Oberstufe, sicher nähergebracht hat.

Große Ehre für junge Comiczeichnerinnen der Einhardschule

Für die drei Einhardschülerinnen Olivia Göbel, Gyneth Simon und Michelle Szumlewski wurde Mitte November ein Wettbewerbserfolg zu einem unvergesslichen Erlebnis: Als Gewinnerinnen des internationalen Comicwettbewerbs des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. durften sie zur zentralen Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in den Deutschen Bundestag reisen. Dort nahmen sie – gemeinsam mit ihrer Lehrerin Giuseppina Grimaldi – nicht nur unter den Gästen im Plenarsaal Platz, sondern überreichten sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier persönlich ein Comicalbum mit allen preisgekrönten Comics des Jahres 2024/25.

Der Wettbewerb mit dem Thema „Tiere im Krieg“ würdigte Comics, die sich kreativ und historisch reflektiert mit dem Einsatz von Tieren in kriegerischen Konflikten auseinandersetzen. Die Einhardschülerinnen konnten mit ihrem Beitrag überzeugen.

Neben dem deutschen Staatsoberhaupt war auch der italienische Präsident Sergio Mattarella anwesend. Italien ist in diesem Jahr Partnerland des Volksbundes, der die Gedenkfeier organisiert. Für Giuseppina Grimaldi, Lehrerin der drei Preisträgerinnen, bot sich so die Gelegenheit, sich in ihrer Muttersprache mit dem italienischen Präsidenten auszutauschen.

Foto: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V./Uwe Zucchi

Trinationale Preisverleihung in Straßburg

Einhardschülerinnen gewinnen bei internationalen Comic-Wettbewerb 2025

Eine internationale Jury kürte die Gewinnerinnen und Gewinner des Comic-Wettbewerbs vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge .V. Dabei konnte der Comic der Einhardschülerinnen Michelle Szumlewski, Olivia Göbel und Gyneth Simon den ersten Platz in der Kategorie Gruppencomic belegen. Thema des Wettbewerbs war: „Schicksale von Menschen und Tieren im Krieg.“ Der Comic der drei Einhardschülerinnen erzählt die Geschichte einer Brieftaube, deren Überreste Jahrzehnte später in einem Schornstein gefunden werden. Entstanden war der Comic in der Projektwoche 2024 in einem Projekt von Giuseppina Grimaldi.

Auszeichnung in Straßburg

Die Schülerinnen wurden ausgezeichnet mit einem Preisgeld und einer Reise nach Straßburg. Dort konnten sie gemeinsam mit weiteren Gewinnerinnen und Gewinnern aus Deutschland, Frankreich und Belgien Ende September das Preisgeld in der belgischen Botschaft entgegennehmen. Im Vorfeld verbrachten die Jugendlichen mit ihren Begleitern mehrere Tage in der Begegnungsstätte Niederbronn-les-Bains, wo sie sich intensiv mit der deutschen Kriegsgräberstätte auseinandersetzten.

Die Gruppe der Einhardschule kann sehr stolz auf ihre Leistung sein, denn in diesem Jahr trafen 122 Einsendungen aus nahezu allen Bundesländern beim Volksbund ein: 35 Einzel- und 87 Gruppenbeiträge – doppelt so viele wie im Vorjahr.

Kunst in Bewegung

Kunst nicht nur passiv betrachten, sondern aktiv in einen Dialog mit dem Kunstwerk treten, das war das Ziel des Ausstellungsbesuchs des Leistungskurses Kunst der Q1-Phase. Anfang September 2025 besuchten die Schülerinnen und Schüler die Ausstellung „Bewegung“ im Kunstforum Seligenstadt. Zu sehen ist hier das vielfältige künstlerische Schaffen von sieben Künstlerinnen der „Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfördernden Frankfurt Rhein Main“. Die ausgestellten Arbeiten besitzen eine große Bandbreite – von Installation und Objekt über Malerei und Grafik. Die Werke wurden meist eigens für die Ausstellung entwickelt. 

Damit auch die Schülerinnen und Schüler in „Bewegung“ kamen, erhielten sie Zeitvorgaben, um sich zeichnerisch mit einem selbst gewählten Werk auseinanderzusetzen. So wurde der Blick geschärft. Auf was fokussiere ich mich? Was wähle ich aus? Was spricht mich an – was lasse ich außen vor? Die so entstandenen Arbeiten besitzen einen ganz eigenen Charakter! 

Theaterfest

Das gut besuchte Theaterfest der Einhardschule Ende Juni stand ganz im Zeichen der Neuinterpretation bekannter Stoffe. Das Stück „Es war einmal … und ist es noch“ vom Wahlunterricht 10 unter der Leitung von Judith Weiß setzte sich humorvoll mit der Frage auseinander, was eigentlich eine typische Märchenprinzessin ausmacht. Schnell wurde klar: Sie ist schön, lieb, hilfsbereit – und wartet auf den Prinzen. Doch passt das noch in die heutige Zeit? Anhand von Szenen aus bekannten Märchen und inspiriert durch eigene Ideen, suchte der Kurs nach Antworten: Bin ich eher der passive Dornröschen- oder der angepasste Aschenputtel-Typ? Wie sehen Jugendliche heute Partnerschaft und wie definieren Jungen Männlichkeit im Jahr 2025? Antworten darauf, gaben die Jugendlichen in ihrem Stück.

Auch der Oberstufenkurs von Ina Pohl hatte sich einen Klassiker vorgenommen Shakespeares„Romeo und Julia“ wurde zu „Homeo und Julia“. Jeder kennt die Geschichte: Liebende, die nicht lieben dürfen, und deren Familien verfeindet sind. Der Kurs der Jahrgangsstufe 12 hat sich die Frage gestellt, wie man Shakespeares zeitloses Drama in die Gegenwart übertragen kann. Gibt es gesellschaftlich unerwünschte Liebe heute eigentlich noch? Wer könnten diese Liebenden sein? Was lässt sie scheitern? Herausgekommen ist eine Eigenproduktion „fast wie bei Shakespeare“ und doch ganz anders.

Kleine Dinge ganz groß

Arbeiten des Leistungskurs Kunst Q4 unter Leitung von Gabriele Stüber.

Textcollagen zu Christian Schad

Schwarz und weiß, Blick ins Nichts INichts, das heißt alles. I Alles, was auf uns schaut herab, alles, was nach oben schielt, Schein gesenkt, Haupt erhoben. I Erhoben, anmutig tanzend im gedämmten Licht. I Licht, das in den Augen schimmert, erzählt Geschichten grenzenlos. I Grenzenlos tanzt die Seele weit voraus ins Nirgendwo.

Liebe 

Liebe zweier Knaben, welche vielleicht heimlich ist. I Heimlich ausgelebte Homosexualität zwischen zwei Männern. I Männer, welche sich in diesem düsteren Abschnitt der Geschichte gefunden haben. I Gefunden haben sich zwei Paarlippen, wo deren Treffen als Tabu gilt 

Erfüllt ist die Zeichnung durch einen Käfer im Vordergrund. Vordergrund erleuchtet durch die Unschuld des Mondscheines. Mondschein erleuchtet grell die Nacht, die einst tief schwarz, in leuchtendem Blau. Blau, die Farbe, durch welche das Lebendige in den Vordergrund gerät. Gerät der Skarabäus in den Mittelpunkt? 

Zeichnungen im Stil von Christian Schad

An seinem Studientag Ende Oktober besuchte der Kunst Vorleistungskurs der E-Phase von Julia Coutandin das Christian-Schad-Museum in Aschaffenburg. Vor Ort hieß es dann „Schreiben zu Bildern“. Entstanden sind spannende Textcollagen, aber auch Zeichnungen inspiriert von den Werken Christian Schads.

Plädoyer für den praktischen Musikunterricht

Seligenstädter Einhard-Gymnasium erneut als Schule mit Schwerpunkt Musik ausgezeichnet

Die Einhardschule ist erneut als „Schule mit Schwerpunkt Musik“ ausgezeichnet worden. Das Zertifikat ist bis zum Schuljahr 2026/27 gültig.

Das Hessische Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen hat bei der Zertifizierungsfeier der „Schulen mit Schwerpunkt Musik“ im Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt am Main in einem feierlichen Rahmenprogramm insgesamt 99 Schwerpunktschulen dafür ausgezeichnet, dass sie ihre Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise in der musikalischen Bildung fördern.

Aufgelockert wurde das Ganze durch Darbietungen aus dem Kreis der zertifizierten Schulen.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.