
Vom Bordstein zur Skyline
Die Entwicklung von Hip-Hop in Deutschland
Die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen tauchten im Projekt „Vom Bordstein zur Skyline – Die Entwicklung von Hip-Hop in Deutschland“ mit Domenik Paul als Projektleiter tief in die deutsche Hip-Hop-Kultur ein. Sie erforschten die Anfänge mit den wegweisenden Pionieren Torch, Toni L. und Advanced Chemistry aus Heidelberg und verfolgten die Entwicklung der Szene über die Jahrzehnte hinweg in wichtigen Hip-Hop-Städten wie Stuttgart, Hamburg und Berlin bis zu den aktuellen Mainstream-Hits.
Im Fokus standen neben der Musikgeschichte auch die Analyse und der Vergleich von Liedtexten sowie von Motiven, die sich im Laufe der Zeit sowohl in der deutschen Gesellschaft als auch im Hip-Hop gewandelt haben.
Spannende Diskussionen und kreative Workshops regten die Schülerinnen und Schüler dazu an, eigene Songs zu schreiben und mit Beats zu unterlegen. Das Projekt stärkte nicht nur das Verständnis für Musik und Kultur, sondern förderte auch den respektvollen Umgang miteinander – ein zentraler Bestandteil der ursprünglichen Hip-Hop-Szene. Zugleich wurde deutlich, dass Hip-Hop weit mehr ist als kommerzieller Gangsta-Rap: Er umfasst eine Vielzahl an Ausdrucksformen, zu denen auch poetische Texte gehören. So inspirierte das Projekt die Jugendlichen, Hip-Hop als kulturelles Sprachrohr und sozialkritisches Medium zu begreifen und wertzuschätzen.

Die Klimakrise – ein unlösbares Problem
Klimawandel - ein Thema für das sich aktuell keiner mehr interessiert oder doch wichtig für die Generation Z? Im Laufe des Projektes mit Dr. Vera Doppiu und Mira Spatz wurde den Schülerinnen und Schülern aus der E-Phase immer klarer, dass der Klimawandel immer weiter voranschreitet, egal, ob man über ihn spricht oder auch nicht.
Deutlich wurde das einem Planspiel, in dem die Schülerinnen und Schüler als Delegierte von Industrie- und Entwicklungsländern, Klimaaktivisten oder Ölindustriellen über die Möglichkeiten von Klimaschutzmaßnahmen diskutierten. Ziel des Planspiels ist es, in gemeinsamen Verhandlungen die Erderwärmung gemäß des Pariser Klimaabkommens auf 1,5-2 °C zu begrenzen. Denn der Klimarat der Vereinten Nationen ist sich einig: wird diese Temperaturmarke überschritten, sind zunehmende Wetterextreme, der Anstieg des Meeresspiegels oder die Ozeanversäuerung nur einige der verheerenden Folgen. Das Simulationsprogramm ermöglicht es, die Auswirkungen einer Maßnahme auf die Klimaerwärmung sofort über die Anpassung der Temperaturkurve sichtbar zu machen. Dazu nutzte die Gruppe das Klima-Simulationsprogramm „En-Roads“.
Außerdem hatte die Gruppe die Möglichkeit in einem Videocall mit dem Klimawissenschaftler und ZDF-Wissenschaftsjournalisten, Dr. Christian Scharun, vertiefende Informationen zum Thema zu erlangen und damit auch weitere Argumente für die Konferenz.
Mit dem Planspiel konnte die Gruppe ein Verständnis für die komplexen Zusammenhänge und die Dynamik von Klimaveränderungen entwickeln und als Vertreter unterschiedlicher Interessensgruppen in Verhandlungen eintreten. Das Projekt regte die Schülerinnen und Schüler dazu an, aktiv Lösungsansätze zur Klimaproblematik zu entwickeln.

Alltagshelden gesucht - Theaterworkshop für Zivilcourage
Wie fühlt es sich an, wenn man in einer schwierigen Situation nicht wegschaut, sondern den Mut findet zu handeln? Genau dieser Frage gingen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7e von Heiko Rakoczy während der Projektwoche in einem besonderen Workshop nach. Unter dem Titel „Alltagshelden - Workshop für Zivilcourage" erlebten sie einen Vormittag, der Mut machte, nachdenken ließ und zum Handeln anregte.
Der Workshop wurde vom „Tugce Albayrak"-Verein initiiert. Gemeinsam mit erfahrenen Theater-Pädagoginnen und -Pädagogen übten die Jugendlichen in verschiedenen Spielszenen, wie man in Konfliktsituationen reagieren kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
Durch Rollenspiele, Improvisationen und kleine Theaterübungen wurde deutlich: Zivilcourage beginnt oft schon mit kleinen Gesten - etwa das Hinzuziehen von Hilfe oder das Ansprechen von Passanten.
Am Ende nahmen die Jugendlichen nicht nur wertvolle Tipps mit, sondern auch mehr Selbstvertrauen im Umgang mit schwierigen Situationen. Der Workshop machte deutlich: Jeder kann ein Alltagsheld sein - mit Mut, Verantwortung und Zivilcourage.
Stop-Motion-Projekt
Kamera läuft
Wenn Legofiguren plötzlich lebendig werden, Knetfiguren spannende Abenteuer erleben und Barbiepuppen unerwartete Hauptrollen übernehmen, dann steckt dahinter nicht Hollywood – sondern die Fantasie von Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9. Im Rahmen der Projektwoche wagten sie sich unter der Leitung von Michèle Stephan und Sandra Kaiser-Paul an die Kunst des Stop-Motion-Films.
Mit einer Vielzahl von Materialien entwickelten sie eigene Geschichten und Charaktere. Von spannenden Kriminalgeschichten bis hin zu humorvollen Comedy-Szenarien – die Bandbreite der produzierten Filme war groß. Das Projekt zeichnete sich vor allem durch die positive und freie Arbeitsatmosphäre aus, in der die Lernenden ihre Ideen umsetzen konnten.
Die beiden Lehrerinnen legten großen Wert darauf, ihrer Gruppe nicht nur künstlerische Freiheit zu geben, sondern ihnen auch neue digitale Fertigkeiten zu vermitteln. Dabei stellten die Jugendlichen fest, dass das Entdecken neuer Techniken durchaus die beste Zutat für ein gelungenes Projekt sein kann.
Leons Lebens
Ein Stop-Motion-Film mit Lego
Der Barbüles
Ein Fantasy-Film
John Joe
Money Bags Production
Wandgestaltung
Mit kreativen Ideen und viel Farbe haben Schülerinnen und Schüler der E-Phase den Biologietrakt mit ausdrucksstarken Motiven in einen echten Hingucker verwandelt. In der Diashow kann man den Prozess der Gestaltung mitverfolgen.




Klimasmarte Geschenke
Nachhaltigkeit und Kreativität
Was schenkt man, ohne die Umwelt zu belasten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Projekts „Klimasmarte Geschenke"von Stephanie Altwein.
Rund 25 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 9 entwickelten dabei kreative und nachhaltige Geschenkideen, die zeigten: Schön und umweltfreundlich schließen sich nicht aus. Von Anfang an stand Recycling und Upcycling im Fokus.
Papierreste verwandelten sich in blühendes Samenpapier, das nach dem Verschenken einfach eingepflanzt werden kann. Aus recycelten Materialien entstanden farbenfrohe Schlüsselanhänger, bemalte CDs dienten als dekorative Unikate und selbstgemachtes Wachspapier ersetzte Plastikfolie im Alltag. Ein weiteres Highlight war die Herstellung von Lippenbalsam - natürlich aus umweltfreundlichen Zutaten.
Auch eigene Ideen waren willkommen: Wer eine nachhaltige Geschenkidee mitbrachte, konnte sie nach Absprache umsetzen. So entstanden ganz persönliche Projekte, die Kreativität mit Klimaschutz verbanden.
Das Projekt, dass Schenken nicht nur Freude bereitet, sondern auch einen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten kann.

Tod in der Kultur
Mit dem Projekt „Tod in der Kultur" hat Projektleiter René Meininger den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus der E-Phase ein ungewöhnliches Erlebnis ermöglicht. Gemeinsam diskutierten sie über die Seele, ihre Bedeutung und Definitionen aus der griechischen Philosophie, auch die antiken Vorstellungen vom „Schattenreich" wurden vorgestellt. Statt der klassischen Frage nach dem Sinn des Lebens stand die spannende Überlegung im Vordergrund, in welchem Verhältnis Tod und Leben zueinanderstehen.
Besondere Akzente setzte Meininger mit Musik und Weihrauch und machte so das Thema sinnlich erfahrbar. Dabei gelang es ihm, philosophische und ethische Inhalte anschaulich zu vermitteln und durch griechische wie lateinische Texte zu vertiefen. „Tod in der Kultur" hat nicht nur Wissen, sondern auch eine neue Sichtweise auf das Thema Tod vermittelt.

Englisch kreativ: Short Stories im Fokus
Unter der Leitung von Irina Harthauer widmeten sich Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 der Welt der Short Stories. Die Schülerinnen und Schüler recherchierten Informationen über verschiedene englische Autoren und setzten sich mit deren Werken auseinander. Dabei stand nicht nur die Lektüre im Vordergrund, sondern auch das eigenständige Arbeiten mit den Texten.
Die Jugendlichen gestalteten Plakate, auf denen sie die wichtigsten Informationen über die ausgewählten Autoren zusammenfassten - selbstverständlich auf Englisch. Darüber hinaus schrieben sie eigene kurze Texte und präsentierten ihre Ergebnisse vor der Gruppe. Diese Kombination aus Recherche, kreativem Schreiben und Präsentation machte das Projekt sehr vielseitig und lebendig.
Besonders spannend war, dass die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Biografien der Autoren kennenlernten, sondern auch deren literarische Handschrift genauer unter die Lupe nahmen. So konnten sie einen tieferen Einblick in Themen, Sprache und Stil englischsprachiger Literatur gewinnen. So konnten die Schüler vielfältige Themen bearbeiten, ihr englisches Vokabular erweitern und ihr Textverständnis verbessern.

Eine Woche Sport intensiv
In der diesjährigen Projektwoche stand für viele Jugendliche der Jahrgangsstufen 9 und 11 Bewegung auf dem Programm. Unter der Leitung von Timo Wahl und Sebastian Knauer nahmen die Schülerinnen und Schüler in der Projektwoche an einem besonderen Sportprojekt teil, das weit mehr bot als der gewohnte Sportunterricht. Auf dem Stundenplan standen neben Sportarten wie Handball auch Fußballvolleyball und Fußballtennis. Damit war für jeden Geschmack etwas dabei und die Teilnehmenden konnten sowohl Bekanntes vertiefen als auch Neues ausprobieren.
Der Kurs unterschied sich deutlich vom regulären Sportunterricht. Während im Alltag oft feste Abläufe vorgegeben sind, arbeiteten die Lehrkräfte in diesem Projekt intensiver mit den Jugendlichen zusammen. Übungen und Spiele wirkten dadurch abwechslungsreich und lebendig. Viele Schülerinnen und Schüler empfanden diese Atmosphäre als besonders motivierend, weil sie sich stärker einbringen konnten und die gemeinsame Aktivität im Mittelpunkt stand.
Die Gründe für die Wahl dieses Projekts liegen auf der Hand: Zahlreiche Teilnehmende kommen aus dem Sport-Leistungskurs, andere wollten in dieser Woche bewusst Sport treiben. Für all ging es dabei um Teamgeist, Bewegung und viel Spaß.

"Social Media decoded"
Ein Blick hinter die Kulissen von Instagram, TikTok & Co
Wie beeinflussen soziale Netzwerke unser Denken, Fühlen und Handeln? Mit dieser Frage startete die Projektwoche von Finn Telschow und Caroline Schüßler
„Social Media decoded'. Rund 26 Schülerinnen und Schüler aus der Jahrgangsstufe 9 beschäftigten sich intensiv mit den Chancen und Risiken der digitalen Plattformen.
Zu Beginn nahmen die Teilnehmenden unterschiedliche Informationsquellen kritisch unter die Lupe. Dabei lernten sie Strategien kennen, um Fake News sicher zu erkennen.
Anschließend folgte ein Blick hinter die Kulissen von TikTok, Instagram & Co.: Wie arbeiten Algorithmen eigentlich - und warum landen bestimmte Inhalte genau in unserem Feed? Die Jugendlichen analysierten Erfolgsstrategien und diskutierten über die Funktion von Likes und Followern.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Schattenseiten: Es wurden reale Beispiele zu Cybermobbing, Suchtverhalten und Manipulation vorgestellt. Gemeinsam entwickelte die Gruppe Maßnahmen, wie man sich im Netz wirksam schützen kann - sei es durch technisches Know-how, Kenntnis der Gesetzeslage oder persönliche Strategien.
Zum Abschluss sammelten die Schülerinnen und Schüler Ideen, wie Social Media auch im schulischen Alltag sinnvoll genutzt werden kann. Dabei entstanden kreative Ideen für gemeinsame Online-Projekte.
Die Projektwoche zeigte eindrucksvoll: Wer die Mechanismen der sozialen Medien versteht, kann Risiken vermeiden und ihre Chancen nutzen - für Kreativität, Gemeinschaft und einen bewussteren Umgang mit der digitalen Welt.
KI-Stories
Was macht die KI mit meinen Ideen zu einer Fantasiegeschichte? Wie geht es Dorian Gray als Influenzer? Was machen Hänsel und Gretel heute und wer küsst Schneewittchen wach? All dies konnten die Schülerinnen und Schüler im Projekt „Text schreiben und illustrieren mit KI“ ausprobieren.



















